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Schweißen ist überall um uns herum – in den Brücken, über die wir fahren, in den Flugzeugen, in die wir steigen, in den Rohrleitungen, die unsere Fabriken versorgen – und doch ist es einer der am wenigsten sichtbaren Berufe in der Industriewelt.

Seit 1996 erinnert die American Welding Society jeden April mit dem National Welding Month an seine Bedeutung. Dies ist eine Gelegenheit, um über die Klischees hinauszugehen.

SIRFULL - Schweißen

Schwindelerregende Zahlen

  • Der weltweite Markt für Schweißen betrug im Jahr 2025 27 Mrd. USD und wird bis 2034 voraussichtlich auf 41 Mrd. USD anwachsen. (Quelle: Fortune Business Insights)
  • Allein in den USA gab es im Jahr 2024 771.000 Schweißfachleute. (Quelle: American Welding Society)
  • In Frankreich sind in den kommenden Jahren 100.000 Stellen für Schweißer zu besetzen, um die französischen Fabriken wieder in Gang zu bringen. (Quelle: La Fabrique)
  • Auch in Frankreich wächst der Bedarf stetig. Die Chantiers de l’Atlantique unterzeichneten beispielsweise einen Vertrag über 3,5 Milliarden Euro für den Bau von zwei neuen Riesenschiffen, die 2029 und 2030 ausgeliefert werden sollen.

Ein Beruf, der sich neu erfindet

  • Im Jahr 2024 haben Laserschweißen, 3D-Metalldruck und Augmented Reality in der Industrie einen Meilenstein erreicht. Schweißer sind nun oft in hybriden Rollen tätig, die manuelle Fertigkeiten mit der Beherrschung von Robotersystemen kombinieren.
  • In Europa ist das Laserschweißen auf dem Vormarsch. Frankreich gehört zu den europäischen Volkswirtschaften, die in diesem Segment wachsen, hinter Deutschland, Großbritannien und Italien.
  • Auch die Ausbildung entwickelt sich weiter: Mit Hilfe von Augmented-Reality-Simulationen kann man heute das Schweißen in einer sicheren Umgebung erlernen, bevor man ein Schweißgerät in die Hand nimmt.

Schon vor 2.000 Jahren

Schweißen ist nicht neu. Das Schmiedeschweißen, bei dem zwei Metallteile erhitzt und gehämmert werden, um sie zu verbinden, ist über 2.000 Jahre alt. Was die Schmiede in der Antike mit Instinkt machten, machen wir heute mit Sensoren, Algorithmen und internationalen Standards. Das Prinzip hat sich nicht geändert. Der Einsatz für die Zuverlässigkeit ist jedoch ungleich höher.

Qualität: der Winkel, den jeder unterschätzt

Eine fehlerhafte Schweißnaht ist nicht immer mit dem bloßen Auge erkennbar. Fehlerhafte Schweißnähte können zu Ausschuss, teuren Reparaturen, Leistungsabfall – und in den schlimmsten Fällen zu katastrophalen Ausfällen mit Verlusten an Menschen und Material führen.

In regulierten Sektoren wie Energie, Luft- und Raumfahrt oder Chemie ist der Spielraum für Fehler sehr klein. Ein Leck oder ein Riss kann zu behördlichen Audits, Betriebsunterbrechungen oder schlimmer noch, zu schweren Unfällen führen.

Die Korrektur eines Schweißfehlers nach der Herstellung eines Teils kostet laut Central Welding Supply in der Regel das Zwei- bis Dreifache des ursprünglichen Preises für die Herstellung. Und wenn der Fehler erst in der Testphase oder, schlimmer noch, während des Betriebs entdeckt wird, sind die Folgen unvergleichlich.

Aus diesem Grund sind Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und Echtzeitverfolgung nicht mehr optional – sie sind zum Standard in kritischen Industrien geworden.

Den Monat der Schweißnaht zu feiern, ist eine gute Sache. Die Qualität jeder einzelnen Schweißnaht zu garantieren, ist noch besser.

Bei SIRFULL arbeiten wir jeden Tag mit Schweißingenieuren zusammen, um sicherzustellen, dass die Einhaltung der Vorschriften nicht länger eine administrative Hürde ist, sondern zu einem betrieblichen Reflex wird.