Maximieren Sie die Leistung Ihrer Anlagen mit Asset Management

10 Februar 2021

"Asset Performance Management (APM) umfasst die Fähigkeiten der Datenerfassung, -integration, -visualisierung und -analyse, die mit dem expliziten Ziel verbunden sind, die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von physischen Anlagen zu verbessern." - Gartner

Diese vereinfachte Definition stammt aus dem Gartner-Glossar und zeigt sehr gut auf, in welchem Rahmen sich die APM-Software bewegt, und dennoch bleiben zwei Fragen unbeantwortet:

  • Wie genau verbessert eine APM – Lösung die Leistungsfähigkeit unserer Anlagen?
  • Und verbirgt sich hinter dem Streben nach erhöhter Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit physischer Assets nicht in Wahrheit ein noch viel anspruchsvolleres, ultimativeres Ziel?

Die Antwort auf diese Fragen befindet sich in der der Software zugrundeliegenden Intelligenz und Struktur, wie auch der Wertschöpfung, welche hieraus für etwaige Industrieprozesse hervorgeht. Hierbei darf jedoch nicht vergessen werden, dass der Grundbaustein und die Effizienz der Software in der digitalisierten Industrie des 21. Jahrhunderts verankert liegt. Oftmals wird das Potential, aber auch die Voraussetzung für ein erfolgreiches Anlagenleistungsmanagement und folglich optimierte Unternehmensführung, noch immer in vielen Branchen tiefgründig unterschätzt. Der Lösung hierzu ist an und für sich aber längst kein wohlbehütetes Geheimnis mehr: Es ist intelligentes Datenmanagement, welches es uns erlaubt, operative Exzellenz zu erlangen.

 

Des Weiteren gilt die Devise: Je mehr Daten ein Unternehmen generiert und zur Verfügung hat, desto präziser und leistungsorientierter ist das Ergebnis. Diese Aussage unterliegt jedoch der Bedingung, dass das Unternehmen über die richtigen digitalen Tools verfügt, um Asset-Management-Strategien, ausgehend von Risikofaktoren, Kritikalität und prognostizierten Ergebnissen zu analysieren und zu erstellen. Andernfalls generiert das besagte Unternehmen enorme Mengen an Daten, ohne sich diese zu Nutze zu machen, um interne Prozesse zu verbessern und zu optimieren.

 

Heutzutage generieren Industrien aller Branchen Daten durch intelligente Konnektivität, IIoT, Sensoren, Instandhaltungsoperationen, Echtzeit- und historische Daten und vielen mehr. Die Digitalisierung führt in dieser Hinsicht demnach definitiv zu besseren Erkenntnissen, einer erhöhten Menge an Daten und einer verbesserten Reaktionsfähigkeit bei essentiellen oder gar kritischen Eingriffen. Sie stellt demnach eine unbestreitbare Grundlage für ein sicheres Asset-, Unternehmens- und Standortmanagement dar. Doch wie steht es um die Reduzierung von Anlagenausfällen, die Verringerung von Ausfallzeiten und Betriebskosten aufgrund von Wartungsarbeiten? Wie steht es um die Minderung von Anlagenrisiken, der Optimierung von Anlageninvestitionen und der dauerhaften Steigerung der Produktivität?

 

Obgleich sich viele Unternehmen immer mehr der Vorteile bewusst zu werden scheinen, die mit der Digitalisierung interner Betriebsprozesse und der Produktion einhergehen, investieren viele Unternehmen in ERP- und CMMS-Systeme, zunehmend auch in EAM-Systeme, da diese drei gemeinhin dafür bekannt sind, Leistung und Effizienz zu steigern. APM-Lösungen werden jedoch oft übersehen, obgleich diese einen erheblichen Einfluss auf anlagenintensive Unternehmen haben und u.a. einen erheblichen Mehrwert angesichts Anlagenstrategien und produktionsspezifischen Entscheidungsfindungen bieten.

 

Warum ist eine APM Software also nun speziell darauf ausgerichtet, die Anlagenleistung zu maximieren und warum schneidet diese Software in dieser Hinsicht besser ab, als ein CMMS oder EAM-System? Die Antwort ist einfach, wie auch komplex zugleich. Einfach, da APM-Systeme speziell auf die Leistungsmaximierung als ultimatives Mittel im Streben zu operativer Exzellenz ausgerichtet sind. Demzufolge ist eine APM-Software die einzig wahre Lösung, welche über leistungssteigernde Funktionalitäten verfügt und in der Lage ist, die Entscheidungsfindung durch Risikominderung zu vereinfachen. Da APM-Systeme nicht nur auf Qualitätsdaten angewiesen sind, um effektiv zu arbeiten, funktionieren diese am besten, wenn der Datenfluss zwischen EAM- und/oder CMMS-Systemen und dem APM-System frei zirkulieren kann, da so noch interessantere und nützlichere Analysen geführt werden können. Alle Systeme sind also in der Lage, Hand in Hand zu arbeiten, um die Anlagenleistung auf das höchstmögliche Niveau anzuheben, und sollten somit als komplementär und nicht, wie oft vermutet, als stellvertretend betrachtet werden.

 

Auf welche Art und Weise schafft eine APM – Software nun einen Mehrwert?  Im Gegensatz zu EAM- und CMMS-Systemen ist eine APM-Software in der Lage, prädiktive Analysen durchzuführen, die der Industrie helfen, Instandhaltungsmaßnahmen vorausschauend zu planen, Risiken zu minimieren, Anlagen zu sichern und das sog. Asset Lifecycle Management zu optimieren. Prädiktive Analysen machen sich Kritikalitätsanalysen und historische (Massen-)Daten unterschiedlicher Art (Messpunkte, Degradations- und Ausfallmodi, etc.) zu Nutze, um optimierte Asset-Management-Strategien zu erstellen. Gepaart mit einer algorithmischen Funktion für jeden Asset-Typ, welche sich langfristig im machine learning oder auch der künstlichen Intelligenz weiterentwickeln wird, stellen APM-Systeme einen wahren Werkzeugkasten für effizientes Anlagenleistungsmanagement dar. Integrierte Intelligenz treibt daher die strategische Entscheidungsfindung voran, zumal mehrere Strategiesimulationen und -vergleiche möglich werden. Das Ergebnis dient dann CMMS-, EAM- und ERP-Systemen für eine korrekte Instandhaltungsabwicklung, Kosten- und Ressourcenplanung.

 

Abschließend kann man mit Fug und Recht behaupten, dass angesichts der heutigen Bandbreite an Technologien, eine APM-Software die wohl beste Komplementärinvestition auf dem Markt der Softwarelösungen darstellt, denn sie ist in der Lage, effektiv und wahrheitsgemäß die Leistung industrieller Betriebsanlagen zu maximieren und die operative Exzellenz für jedes anlagenintensive Unternehmen voranzutreiben.

 

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